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Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland

Die Bildungsplattform

Im Mittelpunkt der Lernumgebung stehen elf griechische Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die exemplarisch über ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus der Zeit der deutschen Besatzung berichten. Die Interviews wurden fünf unterschiedlichen Lerneinheiten zugeordnet, darunter Kindheit, Konzentrationslager, Widerstand, Hunger und Kriegsverbrechen. Zu jedem Interview existieren Aufgabenstellungen und Begleitmaterialien. Ein Hintergrundfilm, eine Zeitleiste sowie ein Lexikon informieren kapitelübergreifend über die Geschichte der deutschen Besatzung. Die Lernumgebung existiert in einer deutschen und griechischen Variante.

Der Hintergrundfilm "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland"

© 2021 FREIE UNIVERSITÄT BERLIN, PROJECT MOG - ALL RIGHTS RESERVED - Die Freie Universität Berlin erteilt die Erlaubnis, den Film für Bildungs- und Forschungszwecke sowie zur privaten Nutzung zu verwenden. Der Film ist nur über die Website des Projekts "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland" (https://www.occupation-memories.org) abrufbar. Die kommerzielle Nutzung des Films ist strengstens untersagt, ebenso wie jede Art von finanziellem Gewinn oder Profit daraus. Jede anderweitige Verwendung des Films erfordert eine schriftliche Genehmigung. Es ist strengstens untersagt, den Film ganz oder in Teilen zu kopieren, zu vervielfältigen, zu bearbeiten, öffentlich vorzuführen, in Radio- oder Fernsehsendungen oder im Internet zu verbreiten, zu verleihen oder zu tauschen. Im Falle einer Zuwiderhandlung werden die gesetzlich vorgesehenen Rechtsmittel angewandt.

Zusammenfassung

Der Hintergrundfilm "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland" ist sowohl eigenständiges Werk als auch Bestandteil der gleichnamigen Bildungsplattform. Er wurde produziert vom Regisseur Chrysanthos Konstantinidis ("Der Balkon") und wissenschaftlich begleitet durch Prof. Haris Athanasiadis. 

Die Erinnerungen der Männer und Frauen, welche die deutsche Okkupation als Kinder miterlebten, kommen in sechs verschiedenen thematischen Schwerpunkten zur Sprache, welche die diversen Erfahrungen dieser düsteren Epoche widerspiegeln: den schwierigen Besatzungsalltag, den Kampf ums Überleben und die Herausforderungen, denen junge Menschen begegneten und die oftmals die Rolle der Erwachsenen übernehmen mussten; der massive Widerstand, der sich gegen die dreifache Besatzung erhob; die Razzien und Verhaftungen sowie die unmenschlichen Bedingungen in den Konzentrationslagern; die Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, die sich tief in das kollektive Gedächtnis des Landes eingebrannt haben sowie die systematische Deportation und Vernichtung der griechischen Juden.